Besserer Sound durch Airpipe und Turboinlet von Gruppenzwang?

Servus! Heute steht ein größeres Tuning beim i30N an, und zwar die Airpipe von Gruppenzwang mit passendem Turboinlet. Wie immer, zuerst die Erklärung, was das Teil kann und woher es kommt, anschließend die Einbauanleitung und am Ende der Testbericht dazu.


Die Airpipe und das Turboinlet von Gruppenzwang können einzeln bestellt werden, wobei ich finde, dass wenn man sich schon an die Arbeit macht, man gleich beides erledigen sollte.

Die Airpipe selbst ist aus Edelstahl und hat einen größeren Durchmesser als das Serienteil und sieht auch viel hochwertiger und sportlicher aus. Der Durchmesser geht fließend von 89 mm auf 63 mm über und hat keine Engstelle von 53mm Durchmesser wie beim Serienteil. Durch den größeren Durchmesser, der Ansaugen soll, in der Theorie zumindest, mehr Leistung entstehen und auch ein besseres Ansauggeräusch erzeugt. Jedoch darf man sich nicht zu viel erhoffen, vor allem "erfahrbare" Leistung macht die Airpipe im Serienzustand keine, dafür sieht sie jedoch sehr cool aus!

Die Airpipe gibt es in Edelstahl und einer pulverbeschichteten Variante in schwarz, blau, rot, hellgrau und weiß.

Die Airpipe kommt mit einer ABE und muss somit nicht extra eingetragen werden, das ist auch ein großer Pluspunkt!


Für mich liegt der größte Vorteil gegenüber anderen Ansaugsystemen bei der Optik. Die Gruppenzwang Airpipe sieht für meinen Geschmack am besten aus und ich würde sie immer einer Airpipe aus Samco Schlauchstücken vorziehen, da man eben auch kaum Leistung damit macht, sondern mehr "Show".


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Das Turboinlet gibt es in zwei Varianten, wobei für mich meist nur die große Variante Sinn macht. Die kleinere 63,5 mm Variante macht nur Sinn, wenn man die Serien Airpipe fahren möchte. Wenn du also die Airpipe von Gruppenzwang kaufen möchtest, dann wäre die logische Konsequenz gleich auf das 76,1 mm Inlet zurückzugreifen. Die Ansaugung ist damit bis vor den Turbo deutlich größer und hilft somit den Luftstrom noch mal zu optimieren. Hier habe ich ein Vergleichsbild für dich gemacht.



Einbauanleitung


Nun kommen wir zum Einbau von den beiden Teilen. Zuerst startet man mit dem Ausbau der Serien Airpipe:

1. Dazu am Übergang zum Luftfilterkasten die Schraube, welche die Schelle festhält lösen. Ebenso am Ende der Airpipe, wo es zum Turboinlet übergeht.


2. Außerdem müsst ihr die Schläuche von der Airpipe entfernen, indem ihr mit einer Zange die Schlauchschellen löst und abzieht. Das geht mit der richtigen Technik ganz einfach.


3. Nun könnt ihr die Airpipe auch schon ausbauen, indem ihr die Schellen an beiden Enden öffnet und die Airpipe entnehmt. Bis hierhin alles super einfach und ein Kinderspiel.

4. Also kommen wir direkt zum Turboinlet. Dieses ist mit 3 Schrauben gesichert und lässt sich grundsätzlich einfach entfernen. Dazu nutzt ihr am besten eine 10er Nuss mit Griff, wie unten im Bild zu sehen ist. Das Problem ist jedoch, die Schrauben zu erreichen. Hier ist etwas Fingerspitzengefühl gefordert. Zwei der Schrauben müssen fast blind entfernt werden und sollten euch anschließend nicht in den Motorraum fallen. Als Orientierung und, dass ihr genau wisst, wo die Schrauben sitzen, zeige ich euch im folgenden Bild. Außerdem ist am Turboinlet noch ein Stecker befestigt, diesen könnt ihr entfernen und einfach im Motorraum lassen, denn er hält auch super ohne extra Halterung. Achtet auch darauf, die Dichtungen nicht zu verlieren, denn diese verwenden wir für das neue Inlet wieder.

Habt ihr nun Geduld bewiesen und das Turboinlet ausgebaut, könnt ihr erstmal euren Turbolader bewundern und das Verdichterrad anschauen. Mir sind da ein paar Einschläge aufgefallen, wie sieht das Ganze bei euch aus?

4. Das neue Turboinlet wird mit den alten Schrauben befestigt. Das Ganze geschieht in umgekehrter Reihenfolge. Denkt vor allem an die Dichtungsringe und versucht diese wiederzuverwenden. Es geht auch ohne sie, jedoch finde ich, sollten sie, wenn man sie schon hat verwenden. Das Ganze ist jedoch ein bisschen fummelig weil ihr das Inlet, die Schrauben und die Dichtungen alle gemeinsam ausrichten müsst. Wenn ihr das Inlet dann verschraubt habt und fertig eingebaut habt, ist der größte Teil der Arbeit auch schon erledigt.

5. Nun müsst ihr die Airpipe einbauen. Dazu steckt ihr die mitgelieferten Schlauchschellen über die Enden der jeweiligen Schläuche und schiebt anschließend die Airpipe hinein. Hier müsst ihr stellenweise etwas kräftiger drücken, um die Airpipe in den Schlauch zu bekommen. Benutzt keinesfalls etwas, um euch die Arbeit hier zu erleichtern, wie WD40 o.Ä., da euch das am Ende alles im Motor bzw. Turbolader landet.


6. Auch die zwei, anfangs entfernten Schläuche, können wieder in die, dafür vorgesehenen kleinen Anschlüsse aufgesteckt werden. Die Originalschellen werden dafür weiterverwendet.

7. Bewunderung: Wenn ihr nun alles eingebaut und angeschlossen habt, seid ihr auch schon fertig. Am Ende sollte es mindestens genauso cool aussehen, wie bei mir!



Testbericht


Der erste Test und die erste Fahrt mit der Airpipe haben mich überrascht, ich konnte ein etwas verbessertes Ansauggeräusch, in Kombination mit meinem K&N Luftfilter erkennen. Außerdem kam es mir vor, als ist das Ansprechverhalten besser. Jedoch muss ich sagen, dass dies auch ein rein subjektives Empfinden sein kann. Ein Leistungsplus konnte ich nicht feststellen, habe dieses jedoch auch nicht erwartet, selbst ein Leistungsplus von 2-3PS welches man mit solch einer Airpipe generieren könnte, würde man beim Fahren definitiv nicht spüren. Daher ist die Airpipe für mich auch in erster Linie ein Bauteil für optische und soundtechnische Zwecke und dafür habe ich sie mir auch gekauft. Alles in allem bin ich zufrieden mit dem Einbau und würde die Airpipe auch wieder verbauen.


Ich hoffe dass ich dir mit meinem Test und meiner Anleitung helfen konnte und du vielleicht auch selbst bald mit einer Gruppenzwang Airpipe unterwegs sein wirst! Teile gerne deine Erfahrungen hier in den Kommentaren oder schreib mir auf Instagram @i30Ntipps.


Gruß

RoN

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